Förderung

Die Stadtwerke Hockenheim unterstützen Ihren Umstieg auf erneuerbare Energien sowie umweltfreundliche Energielösungen mit verschiedenen Förderprogrammen. Auch beratend stehen wir Ihnen bei allen Themen rund um die Energie zur Verfügung.
Alle Förderungen können von unseren Kunden in Anspruch genommen werden, die sowohl Strom als auch Wärme (Strom oder Erdgas) von uns beziehen und einen Energieliefervertrag über mindestens zwei Jahre haben.

Das fördern wir:

1. Solarthermie

Wir unterstützen Investitionsvorhaben zur Anschaffung und Einbau von Anlagen zur thermischen Solarnut-zung, die der Erwärmung von Heiz- oder Brauchwasser dienen; Kollektoren einschließlich der zugehörigen Speichereinrichtung und Regelung. Absorber werden nicht gefördert. Die Kollektoren müssen von einem anerkannten Prüfinstitut nach DIN oder ISO getestet sein. Je Quadratmeter Netto-Absorberfläche beträgt die Förderung 130,-- Euro bei maximal sechs Quadratmetern für Ein- und Zweifamilienhäuser oder maximal zwei Quadratmetern je Wohneinheit. Der maximale Förderbetrag beläuft sich auf 3.250,-- Euro je Objekt.

2. Erdgas im Haushalt

Die Stadtwerke beteiligen sich mit 15 Prozent oder maximal 100,-- Euro an den Kosten für einen neuen Gasherd oder Gaswäschetrockner je Kunde.

3. Erdöl raus – Erdgas rein

Sie haben noch Erdöl im Tank, möchten aber bald auf Erdgas umsteigen? Um Ihnen den Umstieg zu erleichtern, übernehmen die Stadtwerke Hockenheim das verwertbare Erdöl und vergüten dies im Verhältnis Öl zu Gas = 1 : 1. Ausschlaggebend für die Vergütung ist der zum Zeitpunkt der Übernahme gültige Gaspreis der Stadtwerke Hockenheim.

4. NACHRICHTLICH - Photovoltaik-Anlagen

Die Stadtwerke vergüten den in ihr Netz eingespeisten Strom aus Photovoltaik-Anlagen zum jeweils gesetzlich festgelegten Preis gemäß den Erneuerbaren Energien Gesetz in der aktuellen Fassung.

Förderbedingungen der Stadtwerke Hockenheim

Zweckbestimmung
Ziel des vorliegenden Förderprogramms ist es, auf lokaler Ebene die Absicht der Bundesregierung zur Kohlendioxidreduzierung ebenso zu unterstützen wie die Absicht der Landesregierung Baden-Württemberg, zukünftig der Nutzung regenerativer Energien größeren Raum beizumessen und dem Energiespargedanken Rechnung zu tragen.

Fördervoraussetzungen
Zuwendungen können nur dann bewilligt werden, wenn das Vorhaben zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht begonnen wurde, d. h., dass noch keine entsprechende Liefer- und Leistungsverträge abgeschlossen sind. Das Förderprogramm bezieht sich auf den Zeitraum bis zum 31.12.2020. Zuschussberechtigt sind grundsätzlich alle letztverbrauchenden Tarifkunden im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Hockenheim, die ihre gesamte Energie (Strom und Heizung über Strom oder Erdgas) für die Dauer von zwei Jahren von den Stadtwerken Hockenheim beziehen. Der Kunde muss den von den Stadtwerken Hockenheim gezahlten Zuschuss anteilig zurückzahlen, falls er vor Ablauf von zwei Jahren seinen Energieliefervertrag bei den Stadtwerken Hockenheim kündigt.

Gefördert werden die unten genannten Einzelmaßnahmen sowie eine beliebige Kombination dieser Einzelmaßnahmen.
Neben Zuschüssen nach diesen Richtlinien können für dasselbe Vorhaben Zuschüsse aus anderen öffentlichen Programmen in Anspruch genommen werden, wenn damit eine Förderhöchstgrenze von 50 Prozent insgesamt nicht überschritten wird und die Richtlinien der anderen Förderprogramme dies erlauben.

Alle Vorhaben müssen von Fachbetrieben ausgeführt oder von Sachverständigen nach § 45 Abs. 2 der Landesbauordnung abgenommen werden.
Die Stadtwerke Hockenheim sind berechtigt, die Ausführung der Arbeiten vor Ort zu überprüfen.

Die Laufzeit des Förderprogramms ist auf das Kalenderjahr 2020 begrenzt.

Zuwendungsempfänger

Zuschussberechtigt sind grundsätzlich alle letztverbrauchenden Tarifkunden im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Hockenheim, die ihre gesamte Energie (Strom und Heizung über Strom oder Erdgas) für die Dauer von zwei Jahren von den Stadtwerken Hockenheim beziehen. Gefördert werden natürliche und juristische Personen des privaten Rechts sowie kirchliche oder gemeinnützige Organisationen, die ein Projekt im Sinne des Förderprogramms auf der Gemarkung der Stadt Hockenheim durchführen. Mieter müssen nachweisen, dass der Eigentümer dem Vorhaben zustimmt. Ausgeschlossen sind juristische Personen des privaten Rechts mit mehr als 15 Millionen Euro Vorjahresumsatz. Bestehen bei einem Unternehmen Mehrheitsbeteiligungen anderer Unternehmen, so ist der Vorjahresumsatz der Unternehmensgruppe maßgebend. Ausgeschlossen sind darüber hinaus Firmen, die förderfähige Anlagen oder deren Komponenten herstellen, planen, errichten oder damit Handel treiben.

Art der Förderung/Rechtsanspruch

Gefördert wird durch unentgeltliche Beratung und durch Gewährung einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschüsse. Die Fördermaßnahmen sind freiwillige Leistungen der Stadtwerke, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Die Förderung steht unter Finanzierungsvorbehalt und ist auf einen Gesamtbetrag von 7.500,-- Euro pro Jahr begrenzt. Die Bearbeitung und Bewilligung erfolgt in der Reihenfolge der Antragseingänge, soweit die bereitgestellten Mittel ausreichen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Baubeginn und vor Abschluss von Verträgen mit Antragsformular und dem Angebot einer Fachfirma sowie Planungsunterlagen an die
Stadtwerke Hockenheim, Obere Hauptstraße 8, 68766 Hockenheim, zu richten.

Bewilligungsverfahren

Sind die Antragsunterlagen vollständig und liegen die Voraussetzungen für die Gewährung der Fördermittel vor, erteilen die Stadtwerke einen Bewilligungsbescheid, aus dem die Höhe der voraussichtlichen Förderung hervorgeht.
Die Auszahlung des Förderbetrages erfolgt nach Erstellung und Inbetriebnahme der geplanten Anlage. Der Antragsteller hat dies den Stadtwerken mitzuteilen, die sich eine Überprüfung der Anlage, gemäß Fördervoraussetzungen, vorbehalten.

Weitere Vorschriften

Der Antragsteller hat alle wesentlichen baulichen und technischen Änderungen an der Anlage innerhalb von zehn Jahren den Stadtwerken mitzuteilen.
Wird die geförderte Anlage innerhalb von zehn Jahren nach Inbetriebnahme stillgelegt, in ihrer technischen Ausführung wesentlich geändert oder in ihrer Leistungsfähigkeit gemindert, kann dies zu einer Aufhebung des Bewilligungsbescheids und zu einer Rückzahlungsverpflichtung der Fördermittel führen.
Wird gegen die Regelung dieser Richtlinien verstoßen oder wurde die Förderung der Anlagen durch die Nennung falscher Angaben herbeigeführt, wird der Bewilligungsbescheid aufgehoben und eine Rückzahlungsverpflichtung begründet.
Mit Aufhebung eines Bewilligungsbescheides werden bereits ausgezahlte Fördermittel zur Rückzahlung fällig und sind von diesem Zeitpunkt an mit jährlich 7,5 Prozent zu verzinsen.