Messstellenbetrieb

Preisblatt Messstellenbetrieb nach MsbG:

Preisblatt Messstellenbetrieb - gültig ab 01.01.2018

Messstellenbetreiberrahmenvertrag:

Mustervertrag: Messstellenbetreiberrahmenvertrag

Messstellenvertrag

Messstellenvertrag

Kontaktdatenblatt Messstellenbetreiber

Kontaktdatenblatt: Messtellenbetreiber

Technische Mindestanforderungen (TMA) Messwesen:

Technische Mindestanforderungen (TMA) Messwesen

Smart Meter - Willkommen im digitalen Energienetz von morgen:

Kundeninformationen leicht verständlich

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung steigt kontinuierlich an. Immer mehr Stromverbraucher sind zugleich auch Produzenten. Das führt dazu, dass Stromerzeugung, Verbrauch und Stromnetze miteinander verknüpft werden müssen, um das Stromnetz stabil zu halten.

Auf Basis dieser Anforderungen hat die Bundesregierung im September 2016 das „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ verbschiedet. Somit werden Deutschlandweit bei allen Stromkunden ab Sommer 2017 sukzessive moderne Messeinrichtungen eingebaut. Bis zum Jahr 2032 werden so sämtliche bisherigen Stromzähler in Deutschland ausgetauscht sein. Dies geschieht im Zuge von erforderlichen Zählerwechseln in Folge des Ablaufs der Zulassungszeit des bisherigen Zählers und auch bei Neu- und Umbauten.

Was ist eine moderne Messeinrichtung / ein intelligentes Messsystem?

Eine moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler, der die Stromverbrauchsdaten auf einem Display darstellt und zusätzlich speichert. Sie können sich bei Bedarf für die letzten 24 Monate Ihren Stromverbrauch tages-, wochen-, monats- und jahresbezogen direkt an der Messeinrichtung anzeigen lassen.

Wird diese moderne Messeinrichtung um eine Kommunikationseinheit – das sogenannte Smart- Meter-Gateway – ergänzt, spricht man von einem intelligenten Messsystem. Diese Messsysteme speichern und übermitteln die Messdaten in festlegbaren Intervallen automatisch per Datenfernübertragung an den Messstellenbetreiber.

Der Einbau intelligenter Messsysteme erfolgt stufenweise. Stromkunden mit hohem Verbrauch und Betreiber größerer Energieerzeugungsanlagen werden beim Einsatz der intelligenten Messsysteme eine Vorreiterrolle übernehmen. Der hier die erwarteten Einsparpotenziale am größten sind. Ab 2017 erhalten daher zunächst Stromkunden, die in den vergangenen drei Jahren im Schnitt mehr als 10.000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht haben, sukzessive ein intelligentes Messsystem. Gleiches gilt bei Stromerzeugern mit Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ab sieben Kilowatt installierter Leistung. Ab dem Jahr 2020 werden dann auch Stromkunden mit einem jährlichen Aufkommen von mehr als 6.000 Kilowattstunden sukzessive mit intelligenten Messsystemen ausgerüstet. Für alle, die an die Datenübertragung angeschlossen sind, entfällt das Ablesen der Zähler am Jahresende.

Was kostet es mich?

Abhängig vom Verbrauch bzw. der Einspeiseleistung hat der Gesetzgeber die Preise mit Obergrenzen festgelegt. Für moderne Messeinrichtungen liegt die Grenze bei 20 Euro brutto im Jahr. Die Preise für intelligente Messsysteme sind nach Verbrauch bzw. Einspeiseleistung gestaffelt und beginnen mit 23 Euro brutto im Jahr.
Weitere Informationen finden Sie unter der Adresse:

Was bringt es mir?

Sie können dank moderner Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen ihren Energieverbrauch besser kontrollieren und dadurch effizienter mit Energie umgehen. 

Sind meine Daten sicher?

Die Anforderungen an den Datenschutz und -sicherheit sind bei uns gesetzlich geregelt und die Bestimmungen für Datenschutz und Datensicherheit sind streng. Diese sind in Deutschland deutlich schärfer als in anderen Ländern der Europäischen Union - mit den weltweit höchsten Anforderungen.

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Technischen Fragen: 06205 2855-677
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